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Xypniose 01 Januar - Leinen fest

01 Xypniose - Eine kleine Wach Hypnose

xypnios (griech.) = wach – hypnos (griech.) = Schlaf

Lass die Augen auf und stell Dir mal vor,…
…das Leben sei eine Seereise…

…und es wäre möglich, das Beste draus zu machen.
Was würdest Du möglich machen? Was wäre das Beste für Dich?

Das Jahr hat gerade erst begonnen. Die letzten bunten Blätter sind schon längst von den nun kahlen Bäumen gefallen und vom kühlen Wind verweht. Die Sonne blinzelt spät und schwach-wärmend durch ein paar zerrupfte Wolken, um dann wieder früh und tief abzutauchen. Ein paar Winter-Vögel piepen leise von den Dächern.

Du schlenderst eingemummelt durch feucht-glänzende Straßen zum fast leeren Hafen. Dein Blick schweift über das aphrodisierende Grau des Nordens in die Ferne. Von dort siehst du eine Schiff näher kommen – Dein Schiff.
Wie sieht Dein Schiff aus? Bei mir ist es sicherlich ein Segelboot. Vielleicht ist bei Dir etwas anderes. Womit möchtest Du nächste Saison unterwegs sein?

Xypniose 01 Januar
unterwegs mit...

"Carpe Ventum" ...nutze den winD für das neue Segel- und Lebensjahr

Dein Schiff legt plätschernd an. Du nimmst die griffigen Leinen entgegen und machst sie sorgsam fest. Dabei betrachtest Du es von außen, die Rumpfform, die Aufbauten und die Menschen an Deck. Dann gehst an Bord, lässt Dir alles zeigen und vielleicht hast du schon das ein oder andere entdeckt, das Du verändern, austauschen oder abgeben wirst.

ungewöhnliche Vorbereitungen ⛵RONDÉE ATLANTIQUE😉 Messen für den Anker
Messen für den Anker

So machst Du Deinen Plan für die Arbeiten des Ausrüstens und Aufriggens als Vorbereitung für Deine Seereise mit Deinem Schiff, damit Du nicht einfach nur möglichst schnell den nächsten Hafen erreichst, sondern dabei auch, ruhige Ankerplätze, Deine eigene Insel finden und sicher wie freudvoll die See erfahren kannst.

Das nenne ich „carpe ventum… nutze den winD“.

„Carpe diem“ ist hinreichend bekannt, mittlerweile hat sich auch „Carpe Noctum“ schon herumgesprochen und wird allgemeinhin als „Genieße den Tag/die Nacht“ verwendet. Wörtlich übersetzt heißt es aber „Pflücke den Tag bzw. die Nacht“ und meint – in Anlehnung an die Ernte dessen, was die Natur bietet – den Genuss auch in einer eher einfachen Lebensweise zu finden.

Für mich als Seglerin bedeutet es, den Wind zu nutzen, um mich auf See fortzubewegen und meine Kurse nach Wind, Wetter und Wellen auszurichten; gespannt zu bleiben, wo die Naturbedingungen mich hin wehen und damit unterwegs wie dort die Möglichkeiten zu erkennen und das Beste draus zu machen.

Was bedeutet es für Dich mit den Möglichkeiten Deines Schiffes für Deine Seereise?

Allzeit gute Fahrt, angenehmen Wind und freundliche See wünscht
Silvia Schwarz unterwegs mit und für BoatLifeFeeling🌬️🌊⛵

Glossar: Aufriggen (Seemannssprache): Das Rig/die Takelage (spezifische Teile eines Segelschiffes wie Masten, Tauwerk, etc.) aufstellen und betriebsklar herrichten, auch auftakeln genannt.

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