Hypnose – was passiert dabei eigentlich?
Bewusst neue Wege entdecken und gehen
Viele kennen Hypnose vor allem aus Filmen oder Bühnenshows: Ein Mensch scheint willenlos zu sein und die Kontrolle abzugeben. Mit dieser Vorstellung hat die Hypnose bei Deinem Mental Training nichts zu tun.
Im Gegenteil: Es geht darum, Deine eigene Wahrnehmung und Vorstellungskraft bewusst zu nutzen, um neue Wege zu entdecken und zu gehen.
Du bleibst KapitänIn und bestimmst die Richtung
Du bist währenddessen wach, bekommst mit, was geschieht, kannst mit mir sprechen, Fragen stellen und entscheidest selbst, worauf Du Dich einlassen möchtest. Es geht nicht darum willenlos zu schlafen oder die Kontrolle abzugeben.
Eigene Bedürfnisse bewusster wahrnehmen
In der Hypnose richten wir die Aufmerksamkeit stärker nach innen – auf Dein eigenes Erleben, Deine Intuition und das, was sich für Dich persönlich stimmig anfühlt. Ziel ist es, sich weniger von äußeren Erwartungen, Erfahrungen und Prägungen leiten zu lassen und die eigenen Empfindungen und Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen. So können neue Möglichkeiten sichtbar werden.
Neue Reaktionsmöglichkeiten entwickeln
Manche Menschen erleben dabei eine tiefe Entspannung, andere vor allem eine intensive Konzentration auf ihre Vorstellungskraft. Wir nutzen diesen fokussierten Zustand der Hypnose, um neue Sichtweisen und Reaktionsmöglichkeiten unabhängiger zu entwickeln, intensiver zu erleben und emotional zu erproben.
Deine Bereitschaft ist entscheidend
Du bleibst dabei aktiv beteiligt: Deine Bereitschaft, Deine Ziele und Deine eigenen Vorstellungen sind entscheidend.
Mental Training
Der Kreislauf als Engelsspirale statt Teufelskreis
Warum können Gedanken unsere Gefühle beeinflussen?
Weshalb reagiert unser Körper manchmal, obwohl wir rational wissen, dass keine Gefahr besteht?
Und wie können neue Erfahrungen dazu beitragen, dass wir künftig anders reagieren?
Unser inneres Erleben beeinflusst, wie wir Situationen wahrnehmen und auf sie reagieren. Gedanken beeinflussen unsere Gefühle, Gefühle wirken auf unseren Körper, und diese Erfahrungen prägen wiederum, was wir künftig erwarten und glauben.
Informationen
beeinflussen
Wir nehmen Informationen auf und bewerten sie. Das beeinflusst, welche Gedanken daraus entstehen.
Gedanken
können auslösen
Förderliche oder hinderliche Gedanken können unterschiedliche Emotionen auslösen.
Emotionen
können wirken
Körper
kann beeinflussen
Unser körperlicher Zustand kann beeinflussen, wie wir Situationen erleben und welche Erfahrungen wir machen.
Erlebnisse und Erfahrungen
können prägen
Überzeugungen
können beeinflussen
Ermächtigende oder begrenzende Überzeugungen können beeinflussen, worauf wir achten und wie wir künftig denken.
Der Kreislauf beginnt von vorn.
Automatischer Kreislauf hilft Lernen
Oft läuft dieser Kreislauf ganz automatisch ab. Zum Glück! Denn so lernen wir beispielsweise beim Autofahren, wann wir Gas geben, kuppeln, schalten und bremsen. Auch beim Schuhe binden denken wir irgendwann nicht mehr über jeden einzelnen Handgriff nach.
Durch Wiederholung werden bestimmte Abläufe zur Gewohnheit bis sie schließlich zur Selbstverständlichkeit werden.
Durch Gewohnheit auf Abwege
Doch manchmal verselbstständigen sich Gewohnheiten und bringen uns von dem Weg ab, den wir eigentlich einschlagen möchten.
Vielleicht kennst Du das: Du möchtest auf dem gewohnten Heimweg noch kurz etwas erledigen – und findest Dich plötzlich zu Hause wieder ohne den Abstecher gemacht zu haben, weil Du in Gedanken Deiner üblichen Route gefolgt bist.
Unangenehm wird es, wenn sich dieser Kreislauf in eine Richtung entwickelt, die uns zunehmend belastet.
Teufelskreis der Seekrankheit oder Angst
Kreislauf von Stress und Konflikten
Ähnliche Kreisläufe können auch bei Stress und Konflikten entstehen. Vielleicht führt eine bestimmte Situation immer wieder zu Anspannung, Ärger oder Unsicherheit. Wir erwarten bereits, dass es schwierig wird, achten besonders auf mögliche Warnsignale und fallen schneller in unsere gewohnten Reaktionsmuster zurück. Dadurch kann sich die Situation weiter zuspitzen – und aus einer kleinen Welle wird eine hohe Woge.
Engelsspirale statt Teufelskreis
Bei solchen Automatismen können wir an verschiedenen Stellen ansetzen. Wir können unsere Aufmerksamkeit anders ausrichten, neue Gedanken und Gefühle erproben und andere Erfahrungen ermöglichen.
Genau diesen Kreislauf nutzen wir im Mental Training: Wir richten den Fokus auf Deine gewünschte Reaktion und machen neue Möglichkeiten in Deiner Vorstellung erlebbar. So können wir hinderliche Reaktionen nach und nach verändern und hilfreichere Reaktionsweisen entwickeln – aus dem Teufelskreis machen wir Deine persönliche Engelsspirale.
So funktioniert der Kreislauf beim Mental Training
Darf ich mir etwas einreden?
Ja, unbedingt! Wir tun es schließlich ständig – oft ohne es zu bemerken. Und wenn wir es nicht selbst tun, tun es womöglich andere für uns.
"Drum prüfe..." Gedanken und Vorstellungen
Unsere Gedanken, Vorstellungen und Erwartungen beeinflussen, worauf wir achten, wie wir Situationen bewerten und was wir für möglich halten.
Der Unterschied liegt darin, ob eine Vorstellung uns einengt oder neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet. Im Mental Training geht es nicht einfach darum, Dir etwas schönzureden oder unangenehme Tatsachen auszublenden. Es geht darum, hilfreiche Gedanken, Gefühle und Reaktionen bewusst zu entwickeln, auszuprobieren und das Beste draus zu machen.
Und es geht darum zu prüfen, ob das, was Du denkst und fühlst, wirklich zu Dir passt oder ob Du es vielleicht irgendwann einmal von außen übernommen hast, ohne es zu hinterfragen.
Selbsterfüllende Prophezeiung angewöhnen
Wie bei einer selbsterfüllenden Prophezeiung kann das, was wir erwarten, unser Erleben und Handeln beeinflussen. Das bedeutet nicht, dass wir uns die Realität beliebig zurechtdenken. Aber wir können uns angewöhnen, unsere Gedanken hilfreicher auszurichten.
Maritime & Mental Training
Dein innerer Kurs – Deine Entscheidung
Alte Muster
Manchmal wissen wir genau, was wir verändern möchten – und reagieren trotzdem immer wieder wie gewohnt. Der Kopf weiß, dass kein Grund zur Sorge besteht, doch das mulmige Gefühl bleibt. Wir nehmen uns etwas vor und fallen doch in alte Muster zurück. Oder wir spüren, dass etwas nicht mehr zu uns passt, wissen aber noch nicht, wie es anders werden kann.
Deine Entscheidung
Du musst nicht alles verstehen oder die perfekte Lösung kennen, bevor Du etwas verändern kannst. Manchmal genügt schon eine neue Perspektive, manchmal braucht es ein gezieltes Mental Training und manchmal ist eine längere Begleitung sinnvoll. Wichtig ist, dass Du die Veränderung wirklich möchtest und Dich bewusst dafür entscheidest.
Neuer Kurs
Du entscheidest als KapitänIn, welches Ziel Du ansteuern möchtest. Ich begleite Dich als Deine Navigatorin und unterstütze Dich mit Mental Training, Coaching und Hypnose dabei, Deinen eigenen Kurs zu finden und ihn zu verfolgen.
Carpe Ventum …nutze den Wind
Auch online – gemeinsam auf Kurs
Maritime & Mental Training funktioniert auch per Video-Call. Da wir mit Gesprächen, Aufmerksamkeit, inneren Bildern und mentalen Übungen arbeiten, können wir auch online gemeinsam an Deinem persönlichen Ziel arbeiten.
Wichtig ist, dass Du Dich auf die gemeinsame Arbeit vertrauensvoll einlässt und wir einen Rahmen finden, in dem Du Dich wohl und sicher fühlst.
Du bist neugierig, möchtest mehr erfahren oder fragst Dich, welche Methode zu Deinem Anliegen passt?
Bei einem kostenfreien Info-Gespräch von etwa 20 Minuten lernen wir uns kennen und besprechen, wie BoatLifeFeeling Maritime & Mental Training Dich unterstützen kann.
