Boje bei Roseau auf Dominica ⛵RONDÉE ATLANTIQUE😉
Wir verabschieden uns von Martinique am Mi., 11.03.2026.
Von Martinique nach Dominica
Bevor wir Anker auf gehen, beobachten noch den Kontrast des großen Kreuzfahrers auf der einen Seite der Ankerbucht bei Saint-Pierre und die traditionellen Fischer auf der anderen Seite. Jetzt verstehen wir, warum sie tags zuvor alle Ankerlieger in dieser Schneise zum Umankern bewogen haben.
Nach der Dümpelei in der Inselabdeckung zischen wir richtig los. Mit 4-5 bft Wind werden wir belohnt. Genauso wie der Parallelsegler Badger aus US, der auch konsequent durchsegelt, statt den Motor anzuschmeißen. Wir machen mal ein paar Fotos von ihm, vielleicht trifft man sich ja zufällig irgendwo wieder!?😇
Nach dem Schräglagensegeln zwischen den Inseln freuen wir uns auf die nächste Inselabdeckung von Dominica. Doch was ist das!? Heftige Böen durch die Fallwinde von den Bergen im Süden der Insel. Wow! Eine ist so heftig und setzt noch eine Bö in der Bö drauf! Obwohl wir nur mit Genua segeln liegen wir gefühlt fast 90° auf der Seite und unser Vorsegel wird ordentlich eingeditscht.😲
Boje und Kakao
Diese Küste ist es so felsig, steil und tief, dass wir statt üblicherweise zu ankern, eine Boje für 20,- Euro die Nacht nehmen. Eigentlich wollen wir nicht so lange bleiben, doch wir verlängern unseren Aufenthalt Tag um Tag.
Am Abend kosten wir unsere Kakaofrucht und sammeln die Kakao-Bohnen zum Trocknen. Mal sehen, was wir daraus machen.
Buntes, verrücktes Roseau auf Dominica
Am nächsten Tag geht es an Land zum Einklarieren und Erkunden. Wir streifen durch die Stadt Roseau, suchen die Bushaltestelle, um zum Boiling Lake zu kommen, den wir am folgenden Tag erklimmen wollen.
Die Stadt ist herrliche bunt – die Häuser, die Autos, die Werbung. Jeder Platz wird genutzt. An einer spitzen Straßenecke kann eine schmale Tankstelle von beiden Seiten bedient werden. Wir entdecken eine alte Telefonzelle in einer kleinen „Schutzhütte“. Die Verkabelung der Stadt dünkt etwas verworren, doch scheint wohl zu funktionieren!?
Gute getarnte Fauna
Getarnt im Gras sehen wir einen schwarzen Vogel mit robustem Schnabel, der uns so noch nicht begegnet ist. Eidechsen sonnen sich wie gewohnt und doch immer wieder ein bisschen anders farbig, gut getarnt im Unterholz zwischen Blättern oder an Baumstämmen.
Allzeit gute Fahrt, angenehmen Wind und freundliche See wünscht
Silvi mit Hendrik unterwegs
…by the winD
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