Rigg- & Segelcheck vor Green Island ⛵RONDÉE ATLANTIQUE😉
Geschrieben: Auf dem Atlantik🌍29° 29‘N 053° 02‘W 📅Di. 05.05.26 🕗13:40 (20:40)* 🌬️E0-1,4 (Flaute) ☁️grau in grau🌡️31°C innen🌊Wasserwüste⛵Groß+Fock🧭baden bei Kurs 0°, Speed 0,0
Von Antigua nach Green Island
Sie bleiben noch, doch wir treffen uns in einer der nächsten Buchten wieder. Mittwoch 08.04.26 morgens gehen wir Anker auf. Nach 4 1/2 Stunden und 16 Seemeilen lassen wir den Anker bei Green Island fallen.⚓ Zeit genug, um noch Schnorcheln zu gehen.🤿
Green Island - ein Muss!?
Green Island wurde uns als das Muss von Antigua empfohlen. Drum wollen wir noch an Land, die Insel zu erkunden. Doch wir entdecken Schilder, die das Betreten verbieten!?
Soviel zum Thema Empfehlungen. Dafür werden wir mit einem herrlichen Abendhimmel besänftigt.
Riggcheck vor Green Island
Am nächsten Tag weht zwar ein 4er Wind, doch der Ankerplatz ist hinter dem Riff so gut geschützt und ruhig, dass wir beschließen hier unseren Riggcheck zu machen. Immer wieder spannend Hendrik um die 12 m über dem Schiff hängen zu sehen. Das Rigg – alles an und um den Mast, wie Wanten, Stage, Salinge – sieht gut aus. Wir sind beide froh, als Hendrik wieder wohlbehalten vom gecheckten und für sicher befundenen Mast zurück auf dem Schiffsdeck steht.
Segelcheck & -reparatur
Mein Segelcheck fällt weniger spektakulär aus. Es gibt ein paar Nähte am Achterliek, die sich aufgelöst haben und die ich mit der Handnähmaschine beginne nach zu nähen.
Als weiteren Check für die baldige Atlantiküberquerung reinigen wir das Unterwasserschiff von Bewuchs, damit wir ohne blinde Passagiere schneller durchs Wasser gleiten.
Von Antigua nach Barbuda
Nachdem unser Rigg- & Segelcheck erledigt ist, segeln wir nach einem unwirklich aussehenden Regenbogen 33 Seemeilen nordwärts durch tiefblaues Blau nach Barbuda.
Wir ankern zuerst am Martello Tower, wo der Schwell so ungünstig ankommt, dass wir uns schnell einig sind, Anker auf zu gehen. So segeln wir im letzten Abendlicht knapp 4 Seemeilen ums Kapp bis in die Low Bay. Hier genießen wir unser Abendbrot mit Guacamole und Bohnensalat ganz in Ruhe.
Barbuda - ohne uns
Am nächsten Tag wöllten wir an Land. Doch vom Ankerplatz aus sehen wir die Brandung dermaßen an den Strand preschen, dass sich Hendrik zum Geburtstag wünscht „mit seiner TKM3 Gruppe“ einfach weiterzusegeln nach Saint-Barthélemy.
Von Barbuda
nach Saint-Barth
Hinterher erfahren wir von Aaron, welchem „Desaster“ wir entgangen sind, denn er & Maggie sind zwar gut an Land gekommen und wir dachten noch, wären wir doch auch…, doch auf dem Rückweg kenterte ihr Beiboot. Sie kamen nur mit größter Anstrengung, komplett durchnässt und ohne Landgang wegen privat wieder an Bord.
Allzeit gute Fahrt, angenehmen Wind und freundliche See wünscht
Silvi mit Hendrik unterwegs
…by the winD
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