Ankerstopps gen Norden ⛵RONDÉE ATLANTIQUE😉
Denn dort soll es ratsam sein, immer einen Führer zu engagieren. Das passt weder zu unserem Flow Budget noch zum Seitengassenriskieren. Zudem bedeutet es Tag und Nacht durchsegeln.
Erster Ankerstopp gen Norden Saint Vincent
Also buchtenhoppen wir die Westküsten entlang. Während der fast 30 Seemeilen in knapp 10 Stunden bereite ich die Flicken meines Hosenrocks vor. Mit gewaltigen Wolken im Rücken erreichen wir im letzten Tageslicht am Sa. 07.02.2026 unseren ersten Ankerstopp gen Norden bei Chateaubelair/Wallibou St. Vincent.
Filmreifer Ankerstopp bei Chateaubelair mit Beutezug
Am nächsten Tag sehen wir die Umgebung der Bucht – wie die Filmkulisse für Flucht der Karibik 26. Um diese herrliche Bucht zu genießen bleiben wir doch einen ganzen Tag. Ich schnorchle, sehe Seesterne, neongestreifte Zebrafische, einen mit Korallenpflanzen zu verwechselnden Fisch, farnähnliche Pflanzen und verschieden röhrige Korallen.
Unterschiedlich alte Bootboys besuchen uns. Teils verkaufen sie Früchte, teils ist den Schuljungs sonntags langweilig. So paddeln sie umher, bieten Hilfe an oder fragen einfach so nach Keksen. Während Hendrik an Land auf Beutezug geht, bietet mir John sogar an hier mit ihm im Paradies zu leben. „Are you married?“ „Oh.“
Der KokosNussKnacker
Bis zum Abend hat Hendrik die erbeutete Kokosnuss geknackt. Während ich sowohl meine Hosenrock als auch den TO Stander geflickt habe.
Von Saint Vincent nach Saint Lucia
So gehen wir am nächsten Morgen früh für unsere Verhältnisse bereits um 8:00 Uhr Anker auf.
Wechselhaft von Flaute bis 6er Schauerböen segeln und kreuzen wir mit unserer treuen Dimension Sails Genua immer Richtung der berühmten Pitons auf Saint Lucia zu.
Allerdings ist in der Inselabdeckung wirklich so wenig Wind in Sicht, dass wir widerwillig ein Stück weit motoren.
So erreichen wir wieder im Abendlicht die südliche Bucht Petit Trou auf Saint Lucia. Unspektakulär segeln wir gleich am nächsten Tag weiter.
Wechselnde Winde wie Entscheidungen bis Rodney Bay
Von Saint Lucia Süd gen Norden wechselt mit dem Wind auch ständig unsere Meinung welchen nächsten Ankerstopp wir einlegen. Vielleicht gleich ums Eck in Soufriere bleiben, wo das schwefelige Wasser angeblich das Unterwasserschiff von Bewuchs befreit!? Ach läuft doch ganz gut für die Rodney Bay. Ej, was macht der Wind? So kommen wir bei Tageslicht nicht mehr an. Okay, lass uns durchsegeln bis Martinique. Oh, läuft doch wieder ganz gut für die Rodney Bay.
Was mich hier in der Rodney Bay fasziniert ist der lange Schwell. Fast wie ich mir die Atlantikwelle immer vorstellte. Die Schiffe werden hoch und runter gehoben und schaukeln nach vorn und hinten. Das habe ich so noch nirgends gesehen.
Allzeit gute Fahrt, angenehmen Wind und freundliche See wünscht
Silvi mit Hendrik unterwegs
…by the winD
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