Car size turtels & Manchinell Vergiftung ⛵RONDÉE ATLANTIQUE😉
Von Fr. 20. bis Mo. 23.03.2026 ankern wir fast allein südlich von Guadeloupe im Norden der kleinen Insel Terre-de-Haute in der Anse Marigot. Nicht zu verwechseln mit dem überfüllten Marigot auf Saint-Martin.
Terre-de-Haute
In der südlichsten Bucht der Insel soll es car size Turtels – also Auto große Schildkröten geben, mit denen man schnorcheln kann. Das wollen wir uns ansehen.🤩
Durch den Ort Bourg marschieren wir über die gesamte Insel bis zur Anse Crawen. Auf dem Weg sehen wir wahrscheinlich mehr Fahrzeuge als Einwohner. Roller und Caddys bringen hauptsächlich Touristen über die Insel. Witzig finde ich die fetzigen Modepuppen hier.🤪
Am Strand der car size turtels
Unterwegs findet Hendrik was? Na klar: Kokosnüsse! Die sind als Baumschnitt am Straßenrand zur Abholung deponiert. Prima für uns als Snack am Strand. Dort schleichen neugierige Ziegen um die Strandmatten und beim Nachbarn mopsen sie die leckeren Schoko Donuts aus der Tasche.
Doch was ist nun mit den car size Turtles. Ja, wir sind geschnorchelt. Ja, wir haben die Schildkröten gesehen. Und ja, sie hatten car size!? Na ja, sagen wir mal Bobby Car size.
Nee, also echt jetzt. Sie waren sogar größer. Eher wie ein Kettcar. Lässt sich unter Wasser schwer einschätzen – vielleicht 1,50 m im Durchmesser?! Und was auch interessant ist, drei von ihnen haben je zwei Begleitfische auf dem Panzer „zu liegen“.
Natur trifft Beton
Auf dem Heimweg staunen wir über steile natürliche Felswände mit Echsen auf der einen Seite und dann welche mit Beton bespritzt. Sogar die Bäume sind unten mit einbetoniert.
Kunst und Natur
Immer wieder gibt es Wände toll bemalt mit „We love Terre-de-Haut.“ Hendrik findet einen Blumentopf und sammelt die passende Erde für unsere Ableger. Mal gepannt, ob die noch was werden.
Camping auf 31 Fuß ≠ eine Stadt auf dem Wasser
Von oben sehen wir …by the winD, uns sieht die Ziege, in der Nachbarbucht ein Kreuzfahrer. Krasses Bild so im Vergleich wir Kleinen und der Große.
Über die Segler App Noforeignland werden wir angeschrieben. „Seid ihr mit mir von Martinique nach Dominica parallel gesegelt?“ Er habe Fotos von uns und ist auf dem Weg in unsere Bucht. Ja, wir haben auch Fotos von ihm und freuen uns auf ein Treffen. So lernen wir Aaron aus New York beim Abendessen bei uns an Bord kennen.
Manchinell Vergiftung
Am nächsten Tag haben wir das Beiboot schon an Bord. Da kommt Aaron angerudert. Eigentlich wollen wir nur kurz Tschüss sagen. Da berichtet er, es ginge ihm gerade nicht ganz so gut. Er habe eine leckere Frucht probiert. Dann fingen Mund, Kehle und Magen an zu brennen. Nach etwas nachfragen, finden wir heraus, dass er einen giftigen Manchinell Apfel gegessen hat.😬 Er will sich an Bord etwas ausruhen und rudert von dannen. Derweil googlen wir nochmal: So eine Manchinell Vergiftung kann wohl existenziell enden. Die Verantwortung, das gewusst zu haben, ist uns zu groß. Wir heben unser Beiboot wieder ins Wasser und bringen Aaron zum Arzt. Die kennen das. Er bekommt passende Medikamente und wir können beruhigt Anker auf gehen.
Allzeit gute Fahrt, angenehmen Wind und freundliche See wünscht
Silvi mit Hendrik unterwegs
…by the winD
Freue mich sehr über Deine Rückmeldungen, Fragen und einen regen Austausch hier in den Kommentaren.🤗
Dein erster Kommentar muss von mir über das System bestätigt werden. Danach siehst Du Deinen Kommentar und kannst fleißig weiter kommentieren.
Übrigens kannst Du tagesaktuell verfolgen:wo wir sind https://www.noforeignland.com/boat/bythewind
wo wir waren (klicke dazu auf der noforeignland Seite oben links
„SHOW JOURNEY“)
Auch auf dieser Webseite siehst Du:wo wir sind https://share.garmin.com/bythewind
wo wir waren (klicke dazu auf der share.garmin Seite oben rechts
„Alle Tracks anzeigen“)
