Erstes Viertel Ost - West
RONDÉE ATLANTIQUE
Letzter Abend in Europa⚓
Wer sich noch an unsere erste enttäuschende Maracuja Erfahrung erinnert… Scheinbar war das eine wilde oder Ziersorte ohne Geschmack. Ein erneuter Versuch mit einer – ebenfalls selbst gesammelten – diesmal jedoch „echten“ Maracuja hat uns sehr entschädigt. Ein letzter Blick auf den Teide.🤩
Das Beiboot ist verstaut. Hendrik taucht die Logge frei. Wir holen nochmal tief Luft. „Goodbye land… Goodbye shoes…“🎶 frei nach Fuchur, bei denen wir schwimmend noch einen geselligen Abend verbringen.
Mit wehender Windfahne auf den Atlantik
Die Wettervorhersage verspricht einen beständigen NE Wind, sobald wir aus der Inselabdeckung raus sind…!? So starten wir mit wehender Fahne unseres Windpiloten, der uns das Steuern erleichtert bis abnimmt, solange der Wind nicht zu sehr aufbrist oder abnimmt… was ja nicht vorhergesagt ist!? Doch das soll sich bald ändern. Von unserem Wetterstrategen Alex bekommen wir offline über Satellit auf unserem Garmin inReach Messenger Plus die Info, dass es „wohlmöglich“ zu Flaute, Starkwind, Regen und Gewitter kommen kann.
Gut vorbereitet - sicher und entspannt
Gut zu wissen, so bereiten wir uns, unsere elektronischen Geräte und das Schiff entsprechend vor. Der Backofen wir unser faradayscher Käfig. „Auf welcher Temperatur wohl?!?“😆 Wir reffen die Segel für die Nachtfahrt, die trotz Nähe zu Afrika mal wieder Mütze, Halstuch und Decke hervorholen lässt. Ein gebrochener und ein gelöster Mastrutscher werden ersetzt und klariert. So segeln wir unserem „Schicksal“ entgegen und warten auf das, was kommen mag. Und es lässt auf sich warten…
Von Weitem sehen wir Wetterleuchten. Es gibt während meiner Wache leichten Nieselregen. Dann erwischt Hendrik ein kräftigerer Schutt und hochliegende Blitze ohne Donner. Der Wind kommt von vorn statt von hinten, was gar nicht so schlecht ist, denn so haben wir etwas Regen- und Gischt-Schutz hinter der Sprayhood. Nach dem kurzen Spuk kommt ziemlich schnell Flaute.
Regnerischer Empfang auf den trockenen Kapverden
Ich würd’ gern wissen, wie andere das machen!? Ich habe nicht die Nerven bei gewissem Wind, Regen und Wellen zu fotografieren… Auch das sonst eher akribisch geführte Logbuch weist einige Lücken auf…
Allzeit gute Fahrt, angenehmen Wind und freundliche See wünscht
Silvi mit Hendrik unterwegs
…by the winD auf den Kapverden
Übrigens kannst Du tagesaktuell verfolgen:wo wir sind https://www.noforeignland.com/boat/bythewind
wo wir waren (klicke dazu auf der noforeignland Seite oben links
„SHOW JOURNEY“)
Auch auf dieser Webseite siehst Du:wo wir sind https://share.garmin.com/bythewind
wo wir waren (klicke dazu auf der share.garmin Seite oben rechts
„Alle Tracks anzeigen“)

Hey ihr Weltbummler, alles Gute im Neuen Jahr 2026!!!
Mir ist das Lückenhafte des Blogbuchs zwar aufgefallen, aber ich dachte, das fiele unter „das sind Geschichten, die ein anderes Mal erzählt werden wollen“ 😄
Eure Maracujaerfahrung lässt mich staunen, dass ihr doch Sachen mampft, die vielleicht nicht genießbar sind. Augen auf beim Obstklau also 🤣
Manchinelbaum bitte auslassen beim Austesten!
Es grüßt und umarmt euch
Eure Yvi
Hey liebe Yvi, auch Dir und Deinen Lieben ein wundervolles 2026 und Happy New Year.
Hier in der Karibik finden wir ständig Früchte, mit denen wir uns nicht auskennen (Fallobst – Kokosnüsse, wer weiß wie lange die da schon liegen!?) oder die wir wirklich nicht kennen. Da machen wir es wie beim Pilze sammeln: Bei fundierter Ahnungslosigkeit (lassen wir die Finger davon, kann ich nicht ungelogen sagen…😇 muss ja untersucht und berochen werden, aber) kommt es nicht in den Mund.
Herzlichst vom Ankerplatz⚓ Petite Martinique, Silvi🌞 ⛵…by the winD