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Windpark bei Sonnenuntergang

Über den kleinen Teich auf der ⛵RONDÉE ATLANTIQUE😉

Tag und Nacht nutzen wir jeden passenden Wind um Windparks herum
Östl. Colchester/nördl. Dunkerque🌍51°49,42 N 002°09,23 E 📅Sa.12.07.25 🕗20:40🌬N4 🌤️sonnig🌡️18°C🌊0,6 m⛵Raumschot🧭220° Ri Dover

Mein erster Bericht direkt von See! Ich sitze im Cockpit mit dem Laptop auf dem Schoß, die Sonne im Rücken, das Ende des Windparks SB voraus im Blick.

Spezial-Konstruktion gegen ruckenden Großbaum

Der Strom kippt gerade und nach 6 Stunden Strömung gegenan, die uns aus unserer Route versetzt und verlangsamt, freue ich mich über den beginnenden helfenden Strom. 

Über den kleinen Teich auf der ⛵RONDÉE ATLANTIQUE😉
Den Windpark im Blick

Leider müssen wir so raum vor dem Wind fahren, um am Windpark vorbei zu kommen, dass unser Groß-Segel in den Wellen „flappt“.

Zur Schonung des Materials haben wir die Genua haben wir schon eingerollt und einen Ruckfender für die Großschot eingebaut.🤓

Über den kleinen Teich auf der ⛵RONDÉE ATLANTIQUE😉
Ruckfender für Großschot

Wohl und Wehe der Nachtfahrten... von Cuxhaven nach Vlieland

Über den kleinen Teich auf der ⛵RONDÉE ATLANTIQUE😉
Rauhe Nachtfahrt bei Vollmond

Endlich von Cuxhaven losgekommen. Um 02:00 Uhr in der Nacht schmeißen die Leinen los, um mit dem ablaufenden Wasser den Strom zu nutzen, auch wenn der Wind uns mit 4 bft entgegen weht. Die Welle rüttelt und schüttelt uns ordentlich durch. Doch wir bleiben unserem Bootsnamen treu und kreuzen auf …by the winD⛵

Diesmal wissen wir noch nicht, was unser Ziel sein soll – einfach 🎵so weit wie möglich🎶. Es ist für mich als Nordsee-Unerfahrene schwierig unsere Geschwindigkeit gegen und mit dem Strom einzuschätzen. 🧭Dank GPS und digitalen Seekarten ist es zum Glück recht einfach unterwegs je nach erreichter Position unsere passende Ankerstelle zu finden. Nach gut 40 Stunden unterwegs und 175 sm im Kielwasser ruhen wir uns über Nacht (wie der Wind) südlich des Hafens Vlieland vor Anker aus.⚓

Witzigerweise „treffen“ wir dort auch Segler-Freunde aus Cuxhaven, die 12 Stunden später los sind und fast die gleiche Ankerstelle ausgewählt haben. Nur dass sie sich trocken fallen lassen wollen, was wir mit unserem Kiel nicht können, sonst fallen wir um🙃 und nicht trocken. Gruß an Toroa mit Antje und Frank.👋

Von Vlieland nach Dover

So können wir gestärkt in die nächste Nachtfahrten-Etappe starten – wieder mit dem Ziel – 🎵so weit wie möglich🎶. Erst kalkuliere ich Wind, Strömung und Tide an der europäischen Küste entlang. Doch unser Wetter-Stratege in der Home-Base empfiehlt die weniger verkehrsreiche Route an der britischen Küste zu nehmen. 🙏Vielen Dank Alex für Deine umfassende Törn-Unterstützung. Auch der Wind scheint für diese Route ziemlich passend. So disponieren wir um und schlängeln uns an den Verkehrstrennungsgebieten entlang recht weit nördlich über den englischen Kanal – unseren kleinen Teich.

Und nun sitze ich hier im Cockpit immer noch den Windpark im Blick mit raumem Wind und mit nun untergehender Sonne, gleite langsam in die Nacht – gespannt, was uns am anderen Ufer erwartet. Doch das wird eine andere Geschichte und demnächst bald erzählt werden…

Allzeit gute Fahrt, angenehmen Wind und freundliche See wünscht
Silvi🌞 mit Hendrik
auf dem kleinen Teich unterwegs …by the winD 🌬️🌊⛵

Glossar: SB-Steuerbord: rechts, raum: Wind von schräg hinten, Genua: großes Vorsegel, Großschot: Leine, die das Großsegel hält, trocken fallen: bei Ebbe auf dem Trockenen sitzen

Übrigens kannst Du nun tagesaktuell verfolgen, wo wir gerade sind: https://www.noforeignland.com/boat/bythewind

Freue mich sehr über Deine Rückmeldungen und Fragen.🤗
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